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Inhaltsangabe Reportage Herbst 2005 - Tischri 5766

Editorial
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Rosch Haschanah 5766
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Politique
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Reportage
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Menschenhandel und Schwarzarbeit

Von Roland S. Süssmann
Einer meiner Freunde, der sich demnächst in Israel niederlassen wird, sagte kürzlich zu mir: «In Israel gibt es alles, ich brauche nichts mitzunehmen». Ich ahnte nicht, wie Recht er damit behalten sollte, bis man mir eines Tages vom Frauenhandel in Israel berichtete, einem Markt für weisse Frauen, der genauso widerlich ist, wie er in billigen Krimis der grausamsten Art immer beschrieben wird. Auch wenn dieses Phänomen nicht allein in Israel anzutreffen ist, zeigt man heute weltweit mit dem Finger auf den hebräischen Staat und beschuldigt ihn als eines der ersten Länder auf der Welt, wo dieser Handel praktisch ungehindert stattfindet.
Zur Bekämpfung dieses Zustands und auf Drängen der USA beschloss die israelische Regierung im Dezember 2002, ein Zentrum für die jungen Frauen zu schaffen, die der Prostitution den Rücken zukehren und gegen ihre Zuhälter aussagen möchten. Um mehr über diese Problematik zu erfahren, haben wir mit Rechtsanwältin RINAT DAVIDOVICH gesprochen, die neben ihren Aufgaben als Anwältin das einzige in Israel existierende Heim für Frauen leitet, die Opfer dieses Handels geworden sind. Sie empfing uns im allgemein bekannten Frauenhaus, einem einfachen Haus im Zentrum von Tel Aviv, das trotz seines unscheinbaren Äusseren streng bewacht und geschützt wird.

Was für Frauen wohnen in diesem Heim?

Der Frauenhandel mit Weissen ist in der gesamten ehemaligen UdSSR auffallend gut organisiert. In Regionen wie Moldawien, der Ukraine, Weissrussland und anderen herrscht riesige Armut. Oft antworten die jungen Frauen auf Anzeigen, in denen ihnen eine anständige Arbeit im Ausland angeboten wird, weil sie hoffen, ihre mittellosen Familien finanziell unterstützen zu können. Diese Jobs sollen ihnen angeblich US$ 1'000.- pro Monat einbringen, was für sie ein wahres Vermögen, ja die Garantie für ihr Überleben darstellt. Nicht selten werden diese jungen Mädchen schon im Alter von 13 oder 14 Jahren von ihren Eltern an Zuhälter verkauft. Einige von ihnen treffen mit Papieren bei uns ein, auf denen ihr Alter mit 21 bis 24 Jahren angegeben wird, obwohl sie meist kaum älter sind als 17. Anschliessend erleben fast alle das Gleiche: Sie werden nach Moskau geschickt, von wo sie auf unterschiedlichen Wegen nach Israel gelangen. Nach ihrer Ankunft hier müssen sie als Stripteasetänzerinnen oder auch Callgirls oder in Bordellen arbeiten. Man muss sich klar machen, dass es sich um einen gut organisierten internationalen Verbrecherring handelt, der perfekt strukturiert ist und weltweit über erstklassige Kontakte verfügt. Die Mädchen werden also in Moskau zusammengeführt und dann nach Israel geschafft, oft unter sehr schwierigen Bedingungen, und dort informiert man sie darüber, dass sie ihr Flugticket im Wert von US$ 1'000.- zurückzahlen müssen. Da sie völlig mittellos sind, bietet man ihnen einen Deal an: sie müssen arbeiten, um zurückzahlen zu können, folglich verdienen sie in den ersten Monaten nichts an ihren Kunden. Sobald ihre «Schuld» getilgt ist, erhalten sie im Schnitt 20 bis 50 Schekel pro Freier.
Ihre Aufnahme ins Frauenhaus ist hingegen völlig unabhängig vom Problem der eigentlichen Prostitution. Seit der neuen Gesetzgebung von 2001 gibt es nämlich in Israel eine Fremdenpolizei, deren Aufgabe darin besteht, illegale Arbeitnehmer ausfindig zu machen, sie zu verhaften und aus dem Land zu schaffen. Sie führt regelmässig Razzien in den Bordellen durch, um Prostituierte zu verhaften, die ihre Tätigkeit illegal ausüben. Die Polizei überlässt ihnen dann die Entscheidung: entweder sie sagen gegen ihren Zuhälter aus und verlassen das Gefängnis, um sich im Frauenhaus niederzulassen, mit allen Vorteilen, die ihnen dadurch erwachsen, oder aber sie werden ausgewiesen. Merkwürdigerweise ist die Prostitution in Israel nicht verboten; Bordelle hingegen sind zwar illegal, werden aber toleriert. Zusammenfassend kann man also sagen, dass diese Frauen nicht nur Opfer des Menschenhandels mit Weissen sind, sondern darüber hinaus auch schwarzarbeiten.

Dieser Handel existiert seit sehr langem. Ihr Zentrum ist aber erst im Februar 2004 eröffnet worden, d.h. fast anderthalb Jahre nach dem Regierungsbeschluss von Dezember 2002. Es drängen sich nun zwei Fragen auf: Weshalb hat die Regierung diesen Beschluss erst so spät gefasst und weshalb hat es so lange gedauert, bis dieses Zentrum ins Leben gerufen wurde?

Der erste Teil Ihrer Frage lässt sich ganz leicht beantworten. Jedes Jahr verfassen die USA für jedes Land einen Bericht, in dem beurteilt wird, welche Unterstützung die Opfer des Frauenhandels erhalten. Israel wies dabei sehr schlechte Karten auf, da es nichts für diese Frauen unternahm. Da haben die Amerikaner Druck ausgeübt, um eine Änderung zu bewirken. Was den zweiten Teil Ihrer Frage angeht, so muss man wissen, dass wir von drei verschiedenen Behörden abhängen: vom Ministerium für soziale Angelegenheiten, das für die allgemeine Aufsicht über das Zentrum zuständig ist, vom Ministerium für innere Sicherheit, verantwortlich für die Bewachung des Gebäudes, den Schutz der Frauen und ihre Begleitung vor Gericht, und schliesslich von einer Non-Profit-Organisation namens Maagan - Miklat lekorbanot zchar be-naschim - «Heim für die Opfer des Frauenhandels», die mit der eigentlichen, täglichen Verwaltung des Zentrums betraut ist. Die Koordination dieser verschiedenen Stellen war nicht einfach, doch letztendlich konnte das Zentrum entstehen und es läuft gut.

Was meinen Sie genau mit der Aussage, dass die Frauen unter schwierigen Bedingungen transportiert werden?

Am Anfang reisten sie einfach als Touristinnen in Israel ein und wurden nach ihrer Ankunft von einem Mitglied des organisierten Verbrechens in Empfang genommen. Seit die Regierung ihnen diesen Zugang verunmöglicht hat, wurde die Sache komplizierter. Heute landen sie in einem kleinen Flughafen im Sinai oder in Scharm El-Scheik, von aus sie zu Fuss bis zur israelisch-ägyptischen Grenze gehen müssen. Es kommt nicht selten vor, dass sie auf dem Weg von Beduinen vergewaltigt werden, die auf diese Weise Wegzoll verlangen. Man darf nicht vergessen, dass sie ohne Pass, ohne Geld und ohne ihre Freiheit in Ägypten ankommen. Stellen Sie sich diese jungen Frauen vor, wie sie aus einem osteuropäischen Land hier eintreffen und stundenlang in ihren hochhackigen Schuhen durch die Wüste gehen müssen! Wäre die Situation nicht so tragisch, könnte sie fast komisch wirken. An der Grenze gehen sie durch die berüchtigten Tunnels, in denen der Drogen- und Waffenhandel stattfindet, oder auch einfach über schlecht bewachte Grenzgebiete. Darüber hinaus haben die Händler, die immer auf der Suche nach neuen Methoden sind, um die Mädchen hereinzuschmuggeln, einen raffinierten Trick entdeckt. Sie kaufen die Identität einer in Osteuropa lebenden Familie, die kurz vor ihrer Alyah steht, und machen sich mit den Einzelheiten der Geschichte dieser Familie genauestens vertraut; das Mädchen muss nun alles auswendig lernen und weiss dann alles über den «jüdischen Stammbaum» seiner Familie. So reisen die Mädchen hier nicht nur völlig legal ein, sondern erhalten ausserdem die israelische Staatsbürgerschaft und können rechtmässig hier arbeiten. Die Zuhälter kassieren den «Sal klita» ein, den Zuschuss für die Integration! Diese Geschichte kann sehr weit gehen, denn einige der Frauen reisen als brave Familienmütter verkleidet ein, mit Kindern, einem Hund und einem Ehemann, der in Wirklichkeit ihr Bewacher ist. Man kann sie nur sehr schwer ausmachen und festnehmen, denn oft weilen sie bereits seit drei oder fünf Jahren in Israel und sprechen fliessend Hebräisch. Wenn die Polizei sie entdeckt, wird ihre Nationalität annulliert und sie werden des Landes verwiesen. Andere Frauen werden von Luxusjachten aus nach Israel geschleust, die sich auf einer «Kreuzfahrt im Mittelmeer» befinden und sie heimlich in einem Jachthafen des Landes aussteigen lassen. Vor kurzem hat die Polizei Mädchen verhaftet, die mit einem Visum aus Weissrussland gekommen waren, um ihre nicht vorhandene Schuppenflechte in einem Hotel am Toten Meer behandeln zu lassen?

Welche jungen Frauen können in Ihrem Heim aufgenommen werden?

Wie ich bereits erwähnte, hat die Regierung beschlossen, nur die Mädchen in die Heime aufzunehmen, die bereit sind gegen ihren Zuhälter auszusagen. Die USA wiederholen ihre Forderung regelmässig, dass wir jedes Mädchen aufnehmen, dem die Flucht gelingt, doch wir haben dieser Aufforderung bis heute nicht Folge geleistet. Im Moment betreuen wir 45 junge Frauen und verfügen insgesamt über 50 Plätze.

Wie funktioniert das Heim?

Es handelt sich um ein offenes Zentrum und nicht um ein Gefängnis oder eine Erziehungsanstalt. Unser Ziel ist es in erster Linie, diesen jungen traumatisierten Frauen dabei zu helfen, ihr inneres Gleichgewicht wiederzufinden; die meisten von ihnen mussten zwischen 30 und 50 «Kunden» pro Tag bedienen und von 10 Uhr morgens bis 6 Uhr früh zur Verfügung stehen. Um ihre Lage zu vergessen, haben einige von ihnen Drogen genommen, andere sind Alkoholikerinnen geworden, so dass wir sie nun behandeln müssen. Wir bieten ihnen ein heiteres und sicheres Umfeld. Sie leben in Doppelzimmern, zu denen niemand von uns Zugang hat, ohne dazu aufgefordert zu werden. Wir beschaffen ihnen eine Verlängerung ihres Visums, Nahrung, Kleider und andere Produkte der Grundversorgung; sie dürfen ihre Familien anrufen, um ihnen zu sagen, dass sie in Sicherheit sind, sie haben Zugang zu medizinischer und sozialer Betreuung (fast alle leiden an Geschlechtskrankheiten und bis heute wurden auch zwei Aids-Fälle entdeckt), sie erhalten juristische Beihilfe, Taschengeld, die Möglichkeit an kulturellen Aktivitäten teilzunehmen, und schliesslich mit der entsprechenden Genehmigung das Recht, das Heim für eine festgelegte Zeit zu verlassen.
Wir haben ein recht strenges Reglement eingeführt, das eingehalten werden muss. Dazu gehören folgende Pflichten: Einhaltung der Regeln und des Zeitplans des Heims, Hygiene und Putzen der Zimmer, Sauberhalten der Gemeinschaftsräume und der Küche im Turnus; Verbot, Drogen zu besitzen oder zu konsumieren; Verbot, Alkohol ins Heim zu bringen; Verbot sexueller Beziehungen innerhalb des Heims; Verbot der Prostitution während ihrer Zeit im Heim; Verbot, Fremde hierher einzuladen; Verbot, Gewalt anzuwenden; in bestimmten Zonen ist das Rauchen erlaubt; es ist streng untersagt, irgendjemandem den genauen Standort des Heims anzugeben; und schliesslich sind sie verpflichtet, vor Gericht zu erscheinen, wenn sie aufgeboten werden.

Wie viele Personen arbeiten gegenwärtig im Heim?

Das Personal umfasst den Direktor, seinen Stellvertreter, zwei Sozialhelfer, neun Berater und eine «Heimmutter». Sie nimmt die Mädchen bei ihrer Ankunft in Empfang, sie gibt ihnen menschliche Wärme, beruhigt sie, hilft ihnen sich in ihren Zimmern einzurichten und bringt ihnen nach und nach bei, wie das Leben im Heim abläuft. Alle unsere Mitarbeiter sprechen fliessend Russisch und nehmen an Weiterbildungskursen teil, um zu lernen, wie man mit Menschen umgeht, die derart misshandelt, oft gefoltert und sexueller Gewalt aller Art unterworfen wurden. Darüber hinaus arbeiten wir mit Freiwilligen zusammen, die verschiedene Aktivitäten organisieren, Englischunterricht, Computerkurse, Sport usw. Die medizinische Betreuung wiederum wird vom Gesundheitsministerium übernommen und erfolgt in der Regel im nahe gelegenen Krankenhaus Ichilov. Diese jungen Frauen erhalten dieselbe ärztliche Pflege wie die israelischen Staatsbürger mit einer nationalen Krankenversicherung, falls nötig auch in Bezug auf psychiatrische Betreuung.

Weisen sie schwere psychische Störungen auf?

Sie alle haben in ihrer Kindheit Traumatisches erlebt (Vergewaltigung, Inzest, Schläge usw.), doch natürlich erschüttert die schreckliche Erfahrung, der sie soeben entronnen sind, ihr Gleichgewicht und wir gehen davon aus, dass es ebenfalls zu unseren Pflichten gehört, sie beim Überwinden dieser Schwierigkeiten zu unterstützen.

Die im Heim lebenden Mädchen sind weder jüdisch noch israelischer Nationalität. Weshalb halten Sie es für notwendig, dass sie auf Kosten des israelischen Steuerzahlers in den Genuss einer derartigen Unterstützung kommen?

Im Grunde handelt sich nur um eine gerechte Gegenleistung, da sie uns mit Hilfe ihrer Angaben ermöglichen, unsere Gesellschaft während Jahren von schädlichen Elementen zu befreien.

Was wird aus ihnen, wenn sie das Heim verlassen?

Während ihres Aufenthaltes hier erhalten sie eine Arbeitserlaubnis und wir finden ihnen Jobs für ein paar Stunden täglich. Im Allgemeinen platzieren wir sie in Verpackungsfabriken oder in Restaurantküchen zum Abwaschen oder so ähnlich. Sie bekommen keine Arbeit in Privathaushalten oder als Servicepersonal. Selbstverständlich sind ihre Chefs über ihre Situation informiert und arbeiten direkt mit einem unserer Koordinatoren zusammen. Letzterer wird sofort benachrichtigt, wenn eine junge Frau nicht bei der Arbeit erscheint oder wenn Probleme auftreten.

Sie haben mit Menschen zu tun, die in ihrer frühen Jugend oft Schweres durchgemacht haben. Es muss nicht leicht sein, eine gewisse Disziplin aufrecht zu erhalten. Wie bewerkstelligen Sie dies?

Es kommt natürlich ab und zu vor, dass gewisse Mädchen das Heim verlassen, um sich auf eigene Rechnung wieder zu prostituieren. In der Regel erfahren wir recht schnell davon und können eingreifen. Andere verschwinden während eines Monats, doch wir nehmen sie nur widerwillig wieder auf, weil sie begreifen müssen, dass sie nicht in einem Durchgangsbahnhof mit dazu gehörendem Hotel wohnen. Im Allgemeinen wissen sie aber, dass sie nicht tun und lassen können, was sie wollen. Andererseits fällt ihnen auch eine angenehme Rolle zu, denn die Anschuldigung und Verhaftung ihrer Zuhälter ist allein von ihren Zeugenaussagen abhängig. Einige Gerichtsverfahren dauern länger als andere, folglich bleiben einige unserer Schützlinge zwischen sechs Monaten und über einem Jahr bei uns. Nach Abschluss des Verfahrens können sie eine Arbeitsgenehmigung für ein Jahr erhalten. Man muss sich allerdings klar machen, dass viele dieser Frauen aus Gegenden stammen, in denen man ein elendes Leben führt, wo fliessendes Wasser und Strom noch als Luxus gelten. Es ist daher verständlich, dass sie nicht in ihr Land zurückkehren wollen, nachdem sie in Israel, einer verwestlichten Konsumgesellschaft, gelebt haben.

Behalten Sie den Kontakt zu den Frauen, die in ihre Heimat zurückkehren?

Zunächst einmal vergewissern wir uns mit Hilfe der NGOs, mit denen wir eine enge Zusammenarbeit pflegen, dass sie nach der Ankunft zu Hause von niemandem missbraucht werden. Dies beginnt bereits am Flughafen, wo es nicht selten vorkommt, dass Zöllner oder Polizisten versuchen, zu diesem Zweck erfundene Bussen in Form von Geld oder anderen Dienstleistungen einzutreiben. Wir bleiben in Kontakt mit den Frauen, die uns Bericht über sich geben, und verlieren die anderen aus den Augen. Vor kurzem habe ich eine Postkarte von einer unserer ehemaligen Insassinnen erhalten, die sich heute in der Türkei prostituiert.


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